Mit Hilde Schedl haben wir zudem eine Ansprechperson, die Sie kontaktieren können, wenn Sie zu diesem Thema einen Gesprächspartner und kompetente Hilfe suchen. Hilde Schedl arbeitet als Diplom-Sozialpädagogin (FH) bei der Evangelischen Jugendsozialarbeit in Regensburg (EJSA)
„Seit 2002 bin ich ehrenamtlich im Vorstand des Notrufs e.V. – Fachzentrum gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen – in Regensburg tätig. Jugendleiter sind vor Ort und erleben häufig die Kinder hautnah. Sie müssen befähigt werden, die Anzeichen von Missbrauch zu erkennen und Informationen erhalten, wie sie das Kind unterstützen können. Dann gibt es eine Chance, immer mehr Kindern frühzeitig zu helfen."
Verhaltenskodex für Mitarbeitende (244 KB)
Präventionsbeauftragte „Schutz gegen sexuellen Missbrauch“
Jugendarbeit ist immer Beziehungsarbeit, basiert auf Geborgenheit und Vertrauen. Damit dieses nicht missbraucht wird, hat die Landesjugendkammer der Evangelischen Jugend im Bayern im Jahr 2000 begonnen, sich mit der Prävention von sexuellem Missbrauch zu beschäftigen.
Auch in der evangelischen Jugend kommt es immer wieder zu Grenzüberschreitungen von Mitarbeitenden gegenüber Schutzbefohlenen. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass auch Kinder, die bei uns eine Kindergruppe besuchen oder an einer Freizeit teilnehmen, bereits sexuelle Gewalt erfahren haben – ohne den Mut zu finden, sich jemandem zu offenbaren.
Auch in der evangelischen Jugend kommt es immer wieder zu Grenzüberschreitungen von Mitarbeitenden gegenüber Schutzbefohlenen. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass auch Kinder, die bei uns eine Kindergruppe besuchen oder an einer Freizeit teilnehmen, bereits sexuelle Gewalt erfahren haben – ohne den Mut zu finden, sich jemandem zu offenbaren.
- Unter dem Motto „Bei uns nicht!" entstand ein sehr hilfreiches Handbuch mit grundlegenden Informationen und Vorschlägen, wie man dieses Thema in der eigenen Arbeit bearbeiten kann. Das Handbuch kann im Evangelischen Jugendwerk oder im Amt für Evangelische Jugendarbeit, Nürnberg, bezogen werden.
- Darüber hinaus wurde ein Verhaltenskodex entwickelt. Alle ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden in der Evangelischen Jugend sind angehalten, sich damit auseinander zu setzen und ihn als persönliche Selbstverpflichtung zu unterschreiben.
- Viele Dekanatsbezirke haben Vertrauenspersonen benannt, die als erste Ansprechpersonen dienen.










